"Wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als den Retter der Welt."

1 Joh 4,14

Inseln der Hoffnung
Eine Sommerzeit voller Aktivität

Die Sommerzeit war voller Aktivität: Im Juli freuten wir uns sehr darüber, gemeinsam mit Bischof Alois Schwarz unser Patronatsfest feiern zu können! Es folgte die jährliche Ranger-Akademie und dann starteten die verschiedenen Sommeraktivitäten: An ganz unterschiedlichen Einsatz­orten und Aufgabenbereichen versuchten wir jungen Menschen Möglichkeiten zu bieten, in christlicher Gemeinschaft und unterwegs in der faszinierenden Schöpfung Gottes, IHN besser kennenzulernen und den Sinn des eigenen Lebens klarer zu sehen.

Dies ist das Ziel unseres Dienstes in den Wölflingslagern der Kleinen, den Sommerlagern der Jugendlichen bis hin zu den Fahrten der jungen Erwachsenen. Dazu kamen die Angebote in Kleinwolfstein (Exerzitienkurse, Tage der Stille, Jugendkatechesen, Friedensgebet-Treffen, Familienurlaube u.a.), religiöse Angebote im Altenheim, Ausbildungskurse für Jugendarbeit, Akademie, Familienfreizeiten.

Wir hoffen und beten immer, dass der Herr unser Bemühen auch fruchtbar sein lassen wird. Doch dies liegt in SEINER Hand.

Zugleich bringt es unsere berufliche Tätigkeit mit sich, dass wir in den momentanen gesellschaftlichen Heraus­forderungen gefordert sind, den klaren Blick zu bewahren und richtige Entscheidungen zu treffen.

Fünf Prioritäten
In der Tradition des Jesuitenordens gibt es eine Liste von fünf Prioritäten, die im Leben helfen sollen, den Dingen den Platz einzuräumen, der ihnen der Sache nach zukommt.

  1. Ruhe & Schlaf. Wer ausgeruht ist, kann auch in die Tiefe gehen.

  2. Bewegung & Ernährung. Ein natürliches Maß ohne Übertreibung unterstützt die seelische Balance.

  3. Zeit für Gott. Gebet - das Leben aus dem Blick Gottes wieder neu sortieren. Täglich.

  4. Zeit für Mitmenschen. In Beziehung treten und sich auch offen Konflikten stellen.

  5. Arbeit. Zufriedenheit über den Sinn im Tun, statt Flucht in die Anerkennung durch Leistung und Erfolg.

Anders als anderswo
Gelingt uns persönlich die richtige Priorität in unserem Leben und versuchen wir von dorther immer wieder neu, den einzelnen Themen aus der Ordnung Gottes heraus wirklich den rechen Platz einzuräumen, dann dürfen wir Mitgestalter in SEINER Ordnung, in SEINEM Reich werden. In unseren Gemeinschaften, Familien, im Beruf und an anderen Arbeitsorten können wir so konkret mitgestalten, dass den Menschen durch unseren Einsatz eine tiefere Dimension im Leben spürbar wird: Das Bewusstsein um die geistliche Dimension des Menschen, die ihm den besonderen Wert aus dem Geliebtsein durch Gott schenkt. Die Liebe Gottes macht den Menschen unendlich wertvoll und bereit für das Glück der engen Freundschaft mit Jesus.

Probiert es auch aus: Es sind kleine Inseln der Hoffnung, die durch unseren Dienst und unsere Arbeit zugänglich werden. Und wenn es menschlich aussichtlos erscheint? Dann auf zu Maria, sie ist unser himmlischer Joker!