Vor Gott muss man sich beugen, weil er so groß ist.
Vor einem Kind muss man sich beugen, weil es so klein ist.
Wie sehr muss man sich dann vor Gott beugen, der zu uns kam als ein Kind in der Krippe.


Unbekannt

Nachbarschaftsadvent 2014

Viele hatten sich Zeit genommen, um in den letzten Tagen vor Weihnachten gemeinsam Advent zu feiern. Ganz besonders hatten sich wieder die Kinder der Nachbarschaft ins Zeug gelegt und ein kleines Meisterstück auf die Bühne gebracht: "Die vier Lichter des Hirten Simon". Musikalisch umrahmt wurde die Aufführung wieder vom bewährten Duo Jakob und Timo.

Für die Gemeinschaft ist dies immer eine schöne Möglichkeit, sich für die viele Unterstützung und für das Mittragen der verschiedenen Projekte bei allen Helfern zu bedanken. In diesem Sinne gab es auch heuer als Dankeschön wieder ein äußerst kurzweiliges Programm: besinnliche Lieder und Gebete, sowie musikalische Einlagen. Dann folgte gemütliches Beisammensein und im zweiten Teil wurde es dann noch unterhaltsamer: ein Kurz-Theater mit spontanen Mitspielern und eine Fotoserie über das vergangene Jahr rundete das Programm ab. Wie schon lange Tradition klang der Abend dann gemeinsam mit einigen Liedern in der Kapelle aus.

Die Geschichte vom kleinen Maxi jedoch, der sich plötzlich vor der Krippe des Heilandes wiederfand und statt seines Handys, statt seiner Fußballschuhe und statt seines Comicheftes drei ganz besondere Wünsche des Christkindes zu hören bekam, begleitete sowohl Kinder wie Erwachsene in Gedanken noch mit nach Hause. Das Christkind hatte sich Folgendes gewünscht:
I. Seine letzte Schularbeit - also all das, was ungenügend gewesen war.
II. Die Uhr von der Wohnzimmerwand - also all das, was er im vergangenen Jahr zerbrochen hatte.
III. Die Antwort an die Mutter, als sie ihn zur Rechenschaft zog - also alle Unwahrheit, mit der er sich besser darstellen wollte...

Am Ende des Jahres können wir dem Christkind alles bringen, was während des Jahres schief gelaufen ist und dazu alle unsere Sorgen. Jesus möchte das alles von uns haben und es gegen eine große Freude und Frieden eintauschen. Seien wir ganz großzügig, dann wird es uns ganz großzügig beschenken...