"Gürtet euch und zeigt euch als tapfere Männer!"

Makk 3,58

Danke für Jesus, den neuen Mann
Push deine Limits!

So die Botschaft von P. Paulus-Maria Tautz CFR an seine Zuhörer am ersten Adventssonntag 2020.

Die alljährlichen Männertage in Kleinwolfstein fanden dieses Jahr in einem alternativen Format statt. Natürlich hat ein Treffen vor Ort viele Vorteile, aber unter den aktuellen Bedingungen schien es besser, auf ein Online-Angebot umzusteigen, als die Männer-Einkehrtage komplett ausfallen zu lassen.

So gelang es, kurzfristig ein Programm auf die Beine zu stellen, dass es den Interessenten ermöglichte, zuhause eine besondere Art von Einkehrwochenende zu gestalten.

P. Markus führte am Freitagabend in die Online-Einkehrtage ein, gab dabei Tipps & Tricks und ermunterte alle, mit Kugelschreiber und Notizblock dabei zu sein. Mit seinem Vortrag stimmte er auf den Advent und die Sehnsucht nach unserem Erlöser ein.

Die Moderation, inklusive technischen Support und die Gestaltung der Gebetszeiten vom Rosenkranz bis hin zur Komplett, übernahm das Team in Kleinwolfstein. Unterstützt wurde es von einigen Männern vor Ort, die sich für ein Wochenende in die klösterliche Einsiedelei zurück­gezogen hatten.

Dankenswerterweise hatte Pfarrer Dr. Helmut Prader wieder seine Bereitschaft bekundet, allen zugeschalteten Männern einen geistlichen Impuls mit auf den Weg zu geben. Er sprach über die männlichen Eigenschaften Jesu, über seine Art Stärke, Sicherheit, Geduld, Entschiedenheit, Bescheidenheit und Zurückhaltung, etc. zu leben.

Sogar zweifacher Referent war P. Paulus-Maria Tautz, bekannt durch sein Engagement in der Männerseelsorge. P. Paulus ist Franziskaner der Erneuerung aus dem Osten Deutschlands. In seinen Vorträgen beschreibt er ein Mannsbild, wie Gott es sich gedacht hat.

Durch die besonderen männlichen Eigenschaften hat Gott etwas in den Mann hineingelegt, was ihn als Mann innerlich lebendig macht. Ihm kommt eine besondere Aufgabe in seinem Umfeld zu. Und worin besteht diese Berufung? Männer sind Jäger, Krieger, Beschützer, Verteidiger, Versorger... Dazu haben sie von Gott die Gaben Mut und Stärke bekommen, um so "den ihnen eigenen Job zu machen". - Man merkt: P. Paulus referierte in einer flotten Sprache .

Die typische Angst eines Mannes sei: Ich bin ein Versager. Und daraus ergäben sich dann die verschiedensten Muster der Flucht: vor der Frau, der Familie, in Hobbies, in Suchtmittel, etc.
Was kann hier Orientierung geben? P. Paulus geht dabei immer von Jesus Christus aus. Seine klare Antwort:
Auf Jesus schauen. Als dem neuen Mann. Wie geht Jesus damit um? Was macht Jesus?

Er arbeitet.
Er strengt sich an.
Er geht in Aktion.
Er nimmt Risiko in Kauf.
Er leidet und opfert.
Er nimmt die Herausforderung an.

Dies alles sei das beste Gegenmittel gegen das Gift der Angst des Versagens. Der Dreischritt "Verantwortung übernehmen - Selbstvertrauen gewinnen - Ausdauer zeigen" sei der Weg, seine eigenen Limits zu pushen und das Mann-Sein zu leben.

P. Paulus ermutigte seine Zuhörer, ihren Job zu erfüllen, ihrer Aufgabe als Agent Gottes in der Welt nachzukommen. Männer Gottes zu werden, Heilige!