Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

Johannes 10,10

Berufen und beschenkt - Zeilen einer Kandidatin

"Vor einem Jahr, am Hochfest Maria Verkündigung, bin ich abends mit euch aufgebrochen und durfte meine erweiterte Kandidatur beginnen. Seitdem hat sich in meinem Leben einiges geändert. Immer wieder kann ich Wochenenden in Kleinwolfstein verbringen. Meistens schaffe ich es, die besonders aktiven Wochenenden zu wählen. :) Alle aus der Gemeinschaft sind dann auf Achse und Gäste bewohnen die Zimmer. Es ist also ein rechtes Leben und ich mittendrin. Gerade diese Tage beschenken mich in besonderem Maße und bestärken mich auf meinem Weg! Es ist nämlich eine besondere Stimmung, die die Gäste sich wohlfühlen und mit einem Lächeln auf dem Gesicht in den oft harten Alltag zurückkehren lässt. Jeder aus der Gemeinschaft hat dabei seinen Teil beizutragen, was an manchen Tagen vermutlich leichter geht und an anderen nicht so leicht. Diesen Dienst tut man aber doch mit dem Blick auf den Herrn, oder? Diese Haltung von jeder Einzelnen ist mir ein Vorbild, was ich so gut ich kann auch in meinem Umfeld umzusetzen versuche. MARIA ist mir dabei eine große Stütze und Vorbild, das 'FIAT', welches sie gegeben hat, spornt mich an, mein 'ja' zu SEINEM Willen zu sprechen.

Mein Leben war früher viel bequemer...
Ganz besonders in Erinnerung geblieben sind mir die beiden Wochen von Weihnachten bis Dreikönig. Es war für mich eine gnadenreiche Zeit, der turbulente Wochen vorausgingen. In Kleinwolfstein ist dann die Hektik in den Hintergrund getreten und alles hat sich wieder zurecht gerückt. (...) Mich hat der Herr noch dazu besonders beschenkt und gelenkt, so dass ich sehr dankbar bin, die KPE und damit auch die Gemeinschaft kennengelernt zu haben. Es ist für mich ein Wunder, diesen Weg gehen zu dürfen! Mein Leben war früher viel bequemer, aber inhaltsleer. Jetzt muss ich mich viel mehr anstrengen, aber dafür wartet hinter jeder Ecke eine neue Herausforderung und mein Lebensweg ist ein Pfad der Abenteuer geworden. Es lohnt sich, ihn zu bezwingen und den Blick fest auf IHN gerichtet ist er bewältigen. ER lässt mich dabei nicht alleine, auch wenn ich IHN nicht immer sehe. So vertraue ich auch fest darauf, dass ER alles für die Gemeinschaft zum Guten lenkt. Die Muttergottes und der Hl. Josef werden gewiss Fürsprache einlegen. Ich werde weiterhin fest für die Gemeinschaft beten und DANKE recht herzlich für alle Unterstützung, die mir zu Teil wird."