"Gehst du durch Feuer, du wirst nicht versengt, und die Flamme verbrennt dich nicht."

Jes 43,2

Große Übung der Feuerwehren Oberholz, Nabegg, Neustadtl und Krahof in Panholz

Szene: "Es brennt! Zwanzig Kinder und fünf Erwachsene befinden sich noch im nördlichen Teil des Hofes sowie irgendwo im alten Wohnhaus, ein Kind hat einen Gipsfuß. Holt sie schnellst möglichst da heraus!" So lautete die kurze Berichterstattung an den Einsatzleiter der Feuerwehr Oberholz.

Am Freitag, den 26. Oktober 2018, fand die große jährliche Feuerwehrübung der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr von Oberholz, Neustadtl und Nabegg in Kleinwolfstein statt. Zusätzlich waren noch die Krahofer Feuerwehr und ein Auto aus Ferschnitz mit im Einsatz und richtig gut beschäftigt: Um das ganze sehr realitätsnah zu gestalten, hatten sich zwanzig Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr Neustadtl und fünf Bewohner(innen) auf dem Hof verteilt, die dann von den Feuerwehrleuten gefunden und geborgen werden sollten. Ein Brand während eines Ferienlagers in Kleinwolfstein wurde somit für den Ernstfall durchgespielt.

Es war hoch interessant: Mit Atemschutzmasken in kleinen Trupps arbeiteten sich die Suchenden in die Räumlichkeiten vor und holten eine Person nach der anderen wohlbehalten aus dem Gefahrenbereich. Dass es dabei nicht immer zimperlich zugehen konnte, war der vorgegebenen Notfall-Situation geschuldet.

Zugleich wurde vom nächstgelegenen Teich in Krahof eine 900 m (!) lange Löschleitung quer über die Felder bis hinauf nach Panholz gelegt, um zusätzlich zu den Tankwägen eine Löschwasserversorgung aufzubauen und zu sichern. Fünfundvierzig 20m lange Schläuche waren notwendig - dann hieß es schon nach gut 30min: "Wasser marsch"!

Circa eineinhalb Stunden nach dem Eintreffen der Feuerwehr waren alle Personen nach draußen zur Erstversorgungsstelle gebracht, alle gefährlichen Stoffe und Kanister gesichert und der "Brand" unter Kontrolle...
Zum Abschluss versammelten sich dann alle 97 Feuerwehrleute und dazu die Jugendfeuerwehr, die an den unterschiedlichsten Stellen der Übung im Einsatz waren, zu einer Einsatzbesprechung. Bürgermeister Franz Kriener fand dazu an alle Kameraden und Helfer anerkennende und dankende Worte. Es konnte auf eine sehr gut gelungene und herausfordernde Übung zurückgeblickt werden. Die Wasser- und Löschversorgung für einen Ernstfall wäre gesichert!

Die Ancillae sagen: Vielen DANK und ein herzliches Vergelt´s Gott an alle Beteiligten!


Die Feuerwehr

Wir messen nicht nach groß und klein,
nach Anseh´n, arm und reich.
Wir sind für alle hilfsbereit, vor uns ist jeder gleich.

Wir wollen nicht Lob, nicht Ruhm noch Ehr,
wir wollen im Kleinen und im Stillen,
Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr,
getreulich unsere Pflicht erfüllen.